Stirbt der Beruf des Lehrers und Dozenten ?

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Mediale Kompetenz wird immer mehr zu einer Schlüsselqualifikation in unser Gesellschaft. Unsere Kinder können wir heute schon frühzeitig darauf vorbereiten. Bereits für Kleinkinder gibt es in Spielzeugläden sogenannte „Lerncomputer“, die mit kindergerechten (?) Animationen den Kleinen Zahlen und Buchstaben beibringen.
Und so manches Vorschulkind weiß heute, wie man einen Browser startet, Youtube aufruft und Filme wie „Micky Mouse Wunderhaus“ schaut. Glauben Sie nicht ? Dann lade ich Sie gerne ein und beweise es.

Weiter geht es in (bayerischen) Grundschulen. Die Kinder bekommen in der zweiten Klasse eine Mathe-CD (welch alte Technologie), um entsprechende Aufgaben zu lösen. Ähnlich sieht es in Deutsch aus. Ein Buch muss gelesen werden und anschließend müssen Fragen auf einem Internet-Portal beantwortet werden. Der zuständige Lehrer (und Lehrerinnen) überwacht die aktive Nutzung.

Weiter geht es bereits in der Grundschule mit der Vernetzung (schueler.cc – Facebook etc). Angekommen in der schönen Social Media-Welt tauschen Kinder und Erwachsene ihr Wissen gegenseitig aus. Dadurch haben Kinder bessere Möglichkeiten Ihr Wissen den individuellen Neigungen und Fähigkeiten zu vertiefen.
Bereits in Ländern, in denen nicht alle Kinder die Möglichkeit zum Besuch einer regulären Schule haben, zeigt sich, dass durch die Möglichkeiten im Internet ein hohes Bildungsniveau erreicht werden kann.

Wissen läßt sich nicht mehr (herrschaftlich) horten und ist (teilweise frei) verfügbar.

Und somit muss die Frage berechtigt lauten: Hat der Frontalunterricht in Schulen und Akademien, in denen der „Allwissende“ (Lehrer) vorne steht und SEIN Wissen weitergibt, noch eine Zukunft ? Oder müssen wir uns mit anderen Lernmethoden auseinandersetzen, die unseren Kindern eine sichere Zukunft bieten ?

 

Fotonachweis: fotolia.de

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