Der Apple – Mythos bröckelt

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Ich glaube ja nicht an 100%ige Sicherheit. Gerade im digitalen Bereich muss Sicherheit (Vertraulichkeit, Verfügbarkeit, Authentizität, Integrität etc.) täglich neu erkämpft werden. Ein Satz, der dies treffend ausdrückt ist: „Sicherheit ist nur ein Moment und dieser (Moment) wird der Zukunft geopfert“.

Einigermaßen sicher habe ich mich bisher mit meinem iPhone gefühlt. Während im Windows-Universum schon seit dessen Entstehung tapfer gegen Viren, Trojaner u.ä. mehr oder weniger erfolgreich angekämpft wird, schien die Sicherheitspolitik von Apple bisher aufzugehen. Apps wurden vor der Freigabe auf sicherheitstechnische Mängel überprüft und Apple weigerte sich bisher erfolgreich gegenüber dem FBI bei der Entschlüsselung eines iPhones eine Attentäters mitzuwirken. Einzelne Trojaner schienen in letzter Zeit auch im App–Store aufzutauchen, aber im Großen und Ganzen war doch alles ok. Ja, ich war schon fast drauf und dran diesem durch die Apple-Politik aufgebauten Mythos (Zitat aus Wikipedia: „Mythen erheben einen Anspruch auf Geltung für die von ihnen behauptete Wahrheit.“) zu verfallen und meinen Grundsatz, das Sicherheit nur ein Moment ist (siehe oben), aufzugeben. Sollte ich mich etwa mit meiner Einschätzung getäuscht haben ?

Nein. seit heute ist wieder alles in Ordnung. Denn was das FBI bisher nicht geschafft hat, macht eine israelische Firma anscheinend möglich. Siehe hierzu „FBI soll Hilfe von digitaler Forensik-Firma erhalten„.

 Da habe ich wohl nochmal Glück gehabt. Ich kann also weiter an unvollkommene IT-Sicherheit glauben.

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