Immer wieder loslassen

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Irgendwie ist das ganze Leben vom loslassen geprägt. Du kommst auf die Welt und Mama und Papa halten Dich erst fest. Aber schon nach kurzer Zeit versuchst Du zu krabbeln und an der Hand zu laufen. Du möchtest aber frei laufen und läßt die schützende Hand los.

Weiter geht es mit Krabbelgruppe, Kindergarten, Schule, Ausbildung und der Einzug in die eigene Wohnung. Jedes mal ein Stück weiter loslassen. Dieses Loslassen ist immer von dem Drang zur eigenen Gestaltung des Lebens geprägt.

Mit der „Liebe Deines Lebens“ hast Du dann vielleicht eigene Kinder und Du stehst auf der anderen Seite des Loslassens. Diesmal befreist Du Dich nicht, sondern schenkst Deinen Kindern die nötige Freiheit zur Entfaltung.

So auch derzeit bei uns. Anfang des Monats habe ich mit meinem Sohn zwei Episoden des Papa/Sohn-Podcast aufgenommen. Keine zwei Wochen später hat er nun einen eigenen Podcast mit seinen zwei Freunden produziert. Und wieder muss ich ein Stück loslassen.

Klar macht es im eigenen Freundeskreis mehr Spaß über die Entwicklungen des Internets zu diskutieren, als mit jemanden, der zu einer vorherigen Generation gehört.
Und das ist auch gut so. Nur durch loslassen entsteht Fortschritt.

Es fällt mir nicht leicht loszulassen, aber ich bemühe mich.

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